Inklusion bedeutet Dazugehörigkeit.
Das Ziel der Arbeitsgruppe zur inklusiven Schulentwicklung ist es, die besten Voraussetzungen für ein Schulsystem zu schaffen, in dem alle Schüler, Pädagogen und Eltern eine Gemeinschaft sind und alle als vollwertige Mitglieder gelten.
Seit der UN-Konvention von 2009 haben alle Schulen die Pflicht, ihre
bestehenden Systeme insoweit zu verbessern, dass jeder Schüler
unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten und seinem Förderbedarf
die Möglichkeit bekommt, aktiv am Unterricht und sozialen Leben
teilzunehmen.
Inklusion bedeutet Dazugehörigkeit. Anders „Integration“, die auch eine
gewisse Differenz bedeutet und die spezielle Förderung sowie Pädagogen
für Kinder mit Behinderungen vorsieht, betont die Inklusion eine
Gleichwertigkeit aller Menschen und deren Einschluss in die
Gemeinschaft. Das Schulsystem hat sich dabei nach den Menschen zu
richten, und nicht etwa umgekehrt. In sehr vielen Ländern ist dies
bereits seit Jahren selbstverständlich. In Deutschland wurden bisher
immer Nischen gesucht und gefunden, um diese Aufgabe nicht konsequent
anzugehen. Heute aber haben alle Schulen diese Pflicht.
Hilfreich bei der Umsetzung dieses Vorhabens ist der Index für Inklusion. Er wurde 2003 in England entwickelt und ist ein aus etwa 560 Fragen bestehender Leitfaden. Er gibt Anregungen zur Selbstevaluation der Schulen, zur kritischen Durchleuchtung und schließlich Qualitätssicherung. Anhand der Fragen werden bestehende Strukturen diskutiert und erörtert, Barrieren beseitigt und Veränderungen vorgenommen.
Die Arbeitsgruppe an unserer Schule besteht zurzeit aus zehn Mitgliedern
der Eltern, des Vorstands, des pädagogischen Teams und des
Elternbeirats.
Wir wünschen uns, dass dieses wichtige Anliegen an unserer Schule
positiv angenommen wird. Inklusion entspricht zu hundert Prozent der
Montessori-Pädagogik und ist eindeutig zukunftsorientiert.
Näheres finden Sie unter anderem hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusive_Pädagogik
Wir möchten wohl alle, dass unsere Kinder nach der Schulzeit als
wertschätzende und sozial kompetente Persönlichkeiten in die
Gesellschaft gehen.
